Jahresrückblick 2005 von
Thomas Sävert
Hurrikane, Erdbeben in Pakistan und die Vogelgrippe

Das Jahr 2005 wurde durch zahlreiche Naturkatastrophen geprägt, darunter mehrere starke Erdbeben. Teile Asiens litten weiter unter den Nachwirkungen der Tsunamikatastrophe vom 26. Dezember 2004, die Erdbebenregion wurde durch viele Nachbeben erschüttert. Am 28. März erreichte ein erneutes Erdbeben vor Sumatra die Stärke 8,7 auf der Richter-Skala. Am 08. Oktober kamen bei einem verheerenden Erdstoß im Norden Pakistans mehr als 70.000 Menschen ums Leben.

Erdbeben 2005 mit Todesopfern (Quelle: USGS)

Ungewöhnlich war auch die Hurrikansaison 2005 auf dem Nordatlantik, noch nie wurden mit 28 Tropischen Stürmen und 15 Hurrikanen so viele Stürme beobachtet wie im Jahre 2005. Die Hurrikane "Katrina", "Rita", "Wilma" und Co. richteten Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe an und forderten weiter mehr als 1.000 Tote allein in den USA. Weltweit stiegen die Energiepreise drastisch an. Ende November versanken dann Teile Nordrhein-Westfalens im Schnee und mehr als 200.000 Menschen waren zum Teil tagelang ohne Strom. Im Sommer und Herbst breitete sich die Vogelgrippe in Asien weiter aus und auch in Europa wurden erste Fälle gemeldet. Befüchtungen einer weltweiten Epidemie kamen auf.

Herausragende Klimaabweichungen und Wetterereignisse 2005 (Quelle: NOAA, ca. 350 KB)

Orkantief Dorian Orkantief "Dorian" über Mitteleuropa

(Freitag, 16.12.05) Das Tief "Dorian" zog unter Verstärkung zum Orkantief über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg nach Polen. Das Hauptsturmfeld mit Böen bis Orkanstärke erstreckte sich von der Nordsee bis nach Sachsen, Orkanböen gab es auch in nahezu allen deutschen Mittelgebirgen. Mindestens ein Mann kam ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Sachschäden gehen weit in die Millionen. Auf Straßen und Schienen gab es erhebliche Behinderungen durch umgestürzte Bäume und etwa 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. MEHR

Ostafrika Schweres Erdbeben im Osten Afrikas

(Montag, 05.12.05) Gegen 13:20 Uhr MEZ (= 14:20 Uhr Ortszeit) hat ein schweres Erdbeben das Grenzgebiet von Tansania und Kongo im Osten Afrikas erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,8 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 55 Kilometer südöstlich der Grenzstadt Kalemie (ca. 100.000 Einwohner) unter dem Tanganyikasee. Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche. Einige Gebäude stürzten ein und es gab mehrere Opfer. Das Beben war auch in der fast 1.000 Kilometer entfernten kenianischen Hauptstadt Nairobi deutlich zu spüren. MEHR

Hurrikan Epsilon Hurrikan "Epsilon"

(Sonntag, 04.12.05) Der Hurrikan "Epsilon" zeigte, dass wir noch längst nicht alles über tropische Wirbelstürme wissen. Statt der lehrbuchmäßigen 27 Grad reichten etwa 21 Grad für diesen ungewöhnlichen Hurrikan aus. Ein ähnlicher Hurrikan bei den Azoren zu so später Jahreszeit ist nicht bekannt. MEHR

Iran Schweres Erdbeben im Süden Irans

(Sonntag, 27.11.05) Gegen 11:22 Uhr MEZ (= 13:52 Uhr Ortszeit) hat ein schweres Seebeben den Süden des Iran erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,1 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer südwestlich der Stadt Bandar-e Abbas (ca. 273.000 Einwohner) und damit mehr als 1.000 Kilometer nordwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran. Der Erdbebenherd befand sich etwa 35 Kilometer unter der Oberfläche. Es gab erhebliche Schäden und zahlreiche Tote, mehrere Orte sollen zerstört worden sein. Dem Hauptbeben folgten viele Nachbeben. MEHR

Schnee November 2005
Schnee November 2005
Schneechaos in NRW im November 2005

Ende November 2005 stellte sich in Mitteleuropa eine sehr ungewöhnliche Wetterlage ein: Von Norden her weitete sich ein Sturmtief in den Nordwesten Deutschlands aus. Innerhalb der mitgeführten Kaltluft gab es besonders im Bereich Münster - Osnabrück sowie im Bergischen Land und im Sauerland heftige Schneefälle mit massiven Behinderungen auf den Straßen. Teilweise kam der Verkehr komplett zum Erliegen. Im Münsterland waren zeitweise mehr als 200.000 Menschen ohne Strom, nachdem hier mehr als 50 Strommasten geknickt waren. Einige mussten vier kalte Nächte ohne Strom und Heizung verbringen. MEHR

China Starkes Erdbeben in Südostchina

(Samstag, 26.11.05) Gegen 01:49 Uhr MEZ (= 08:49 Uhr Ortszeit) hat ein starkes Erdbeben den Südosten Chinas erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 5,5 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 25 Kilometer nordwestlich der Stadt Jiujiang (ca. 361.000 Einwohner) in der Provinz Jiangxi und etwa 85 Kilometer südöstlich der Stadt Huangshi (ca. 569.000 Einwohner) in der Provinz Hubei. Der Erdbebenherd befand sich nur etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche. In mehreren Orten gab es größere Schäden, nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua kamen mindestens 14 Menschen ums Leben und weitere 20 wurden zum Teil schwer verletzt. MEHR

Saarland Leichtes Erdbeben im Saarland

(Dienstag, 15.11.05) Gegen 02:58 Uhr MEZ hat ein leichtes Erdbeben Teile des Saarlandes erschüttert. Das Beben erreichte nach unterschiedlichen Angaben die Stärke 3,1 bis 3,6 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag bei Lebach. Der Erdbebenherd befand sich sehr dicht unter der Oberfläche. Das Beben war in Lebach deutlich zu spüren. Es wurde vermutlich den wieder aufgenommenen Bergbau ausgelöst, Betroffene kündigten für den Abend eine Demonstration an. In diesem Jahr haben bereits einige Erdbeben den Ort erschüttert und an zahlreichen Häusern Schäden angerichtet. MEHR

Lissabon 1755 Vor 250 Jahren: Erdbebenkatastrophe in Lissabon

(Dienstag, 01.11.05) Vor 250 Jahren ereignete sich eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die Europa in den vergangenen Jahrhunderten erlebt hat: Ein sehr schweres Erdbeben der Stärke 8,7 erschütterte am 01. November 1755 den Meeresboden vor der Stadt. Das Epizentrum lag etwa 350 Kilometer südwestlich von Lissabon. In der Stadt stürzten Häuser ein und riesige Brände brachen aus. Zehntausende Menschen kamen ums Leben, als ein Tsunami auf die portugiesische Küste traf. MEHR

Tornado Motten Tornado in Motten (Hessen, Bayern)

(Samstag, 22.10.05) An diesem Samstagabend zog einer der stärksten Tornados des Jahres 2005 von Hessen kommend über Wälder und ein Industriegebiet am Rande des Ortes Motten hinweg. Die Schäden waren gewaltig, Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. MEHR

Hurrikan Wilma Hurrikan "Wilma"

(Freitag, 21.10.05) Quasi über Nacht entwickelte sich "Wilma" extrem mit dem tiefsten bisher festgestellten Luftdruck auf dem Nordatlantik. Die per Flugzeug ermittelten Daten gingen um die Welt. "Wilma" erschütterte die mexikanische Halbinsel Yucatan mit extremen Regenfällen und heftigen Böen, wenige Tage später überquerte er auch den Süden Floridas. MEHR

Vogelgrippe Vogelgrippe breitet sich aus

Im Sommer und Herbst 2005 breitete sich die Vogelgrippe in Asien weiter aus. In Ost- und Südosteuropa wurden ebenfalls erste Fälle des auf den Menschen übertragbaren Virustyps gemeldet. Einige Wissenschaftler befürchteten eine weltweite Ausbreitung und eine Weiterentwicklung des Virus mit einer Übertragung von Mensch zu Mensch. MEHR

Pakistan Verheerendes Erdbeben im Norden Pakistans

(Samstag, 08.10.05) Gegen 05:50 Uhr MESZ (= 08:50 Uhr Ortszeit) hat ein schweres Erdbeben den Norden Pakistans erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,6 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag im Norden des Staates, etwa 95 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Islamabad (ca. 520.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 bis 20 Kilometer unter der Oberfläche. Das Beben war in weiten Teilen Pakistans und in den umliegenden Staaten zu spüren. In Pakistan, Indien und Afghanistan stürzten Gebäude ein, es gab zehntausende Tote und Verletzte. Dem Hauptbeben folgten zahlreiche, teils starke Nachbeben. MEHR

Peru Sehr schweres Erdbeben im Norden Perus

(Montag, 26.09.05) Gegen 03:55 Uhr MESZ (= 20:55 Uhr Ortszeit am Sonntagabend) hat ein sehr schweres Erdbeben den Norden Perus erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerkanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,5 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag in einer abgelegenen Region etwa 75 Kilometer nordöstlich der Stadt Moyobamba (ca. 31.000 Einwohner) und damit etwa 715 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Der Erdbebenherd befand sich etwa 85 Kilometer unter der Oberfläche. Einige Gebäude stürzten ein und es gab mehrere Tote. MEHR

Hurrikan Rita Hurrikan "Rita"

(Samstag, 24.09.05) "Rita" war einer der stärksten Hurrikane seit Aufzeichnungsbeginn. Daher setzte im US-Bundesstaat Texas eine Massenflucht von Millionen Menschen ein. Viele blieben auf dem Weg ins Landesinnere in endlosen Staus stecken. Der Hurrikan zog aber an die Küste von Louisiana, wo einige Orte vollständig zerstört wurden. MEHR

Tornados Starnberger See 3 Tornados auf Starnberger See

(Samstag, 17.09.05) Gleich drei Tornados entstanden an diesem Tag auf dem Starnberger See, südwestlich von München. Schäden richteten sie keine an. Insgesamt gab es im Jahre 2005 mindestens 30 bestätigte Tornados und zahlreiche weitere Verdachtsfälle werden noch untersucht. MEHR

Neuirland Schweres Seebeben unter dem Westpazifik

(Freitag, 09.09.05) Gegen 09:26 Uhr MESZ (= 17:26 Uhr Ortszeit) hat ein schweres Seebeben den Meeresboden des westlichen Pazifiks im Bereich Papua Neuguinea erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerkanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 40 Kilometer östlich von Taron, Neuirland, und damit etwa 140 Kilometer östlich von Rabaul (ca. 17.000 Einwohner), Neubritannien. Der Erdbebenherd befand sich knapp 100 Kilometer unter der Oberfläche. Auf den Inseln gab es keine größeren Schäden und nur einen Tsunami bis etwa einen halben Meter Höhe. MEHR

Hurrikan Katrina Hurrikan "Katrina"

(Sonntag, 28.08.05) Der Hurrikan "Katrina" erreichte auf dem Golf von Mexiko zeitweise die höchste Hurikankategorie 5, bevor er Ende August 2005 auf die Küste der US-Bundesstaaten Louisiana und Mississippi traf und hier Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe anrichtete. Mehr als 1.300 Menschen kamen uns Leben. Teile der Stadt New Orleans und weitere Orte waren für längere Zeit unbewohnbar. MEHR

Japan Schweres Seebeben vor Japan

(Dienstag, 16.08.05) Gegen 04:46 Uhr MESZ (= 11:46 Uhr Ortszeit) hat ein schweres Seebeben die japanische Hauptinsel Honshu erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerkanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,2 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 95 Kilometer östlich der Küstenstadt Sendai (ca. 970.000 Einwohner) im Norden der Insel und damit etwa 350 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo. Der Erdbebenherd befand sich mit rund 50 Kilometern recht tief unter der Oberfläche. Dennoch gab es an vielen Gebäuden Sendais Schäden und zahlreiche Menschen wurden verletzt. Für die Präfektur Miyagi wurde vorübergehend eine Tsunamiwarnung ausgegeben. MEHR

Nikobaren Erneut schweres Seebeben unter Indischem Ozean

(Sonntag, 24.07.05) Gegen 17:42 Uhr MESZ (= 21:12 Uhr Ortszeit) hat erneut ein schweres Seebeben den Meeresboden im nördlichen Indischen Ozean erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerkanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,2 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 135 Kilometer westlich von Misha auf den zu Indien gehörenden Nikobaren, nordwestlich von Sumatra. Der Erdbebenherd befand sich nur etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche. Für einige Küstenregionen, darunter auch Küstenabschnitte Thailands, wurde vorübergehend eine Tsunamiwarnung ausgegeben. MEHR

Hurrikan Emily Hurrikan "Emily"

(Dienstag, 19.07.05) "Emily" war bereits der zweite Hurrikan des Jahres, der die Kategorie 4 auf der Hurrikanskala erreichte. Der starke Hurrikan überquerte den Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatan und zog danach in den Nordosten Mexikos. MEHR

Leichtes Erdbeben bei Bremen

(Freitag, 15.07.05) Gegen 17:03 Uhr MESZ hat ein leichtes Erdbeben Teile Niedersachsens erschüttert. Das Beben erreichte nach unterschiedlichen Angaben die Stärke 3,8 bis 4,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag in der Nähe von Bremen, etwa 5 Kilometer südlich von Syke. Verletzte gab es nicht, aber an zahlreichen Gebäuden entstanden meist leichte Schäden. Einige Häuser wiesen breite Risse auf und viele Gegenstände fielen um. Einige Menschen liefen in Panik ins Freie.

Hurrikan Dennis Hurrikan "Dennis"

(Sonntag, 10.07.05) Der ungewöhnlich starke Hurrikan "Dennis" richtet im Juli an der US-Golfküste erhebliche Schäden an. Zuvor war der Kerndruck im Laufe des 08. Juli vorübergehend bis 937 Hektopascal gesunken bei mittleren Windgeschwindigkeiten bis etwa 240 km/h mit wesentlich stärkeren Böen. Damit war "Dennis" der früheste Kategorie-4-Hurrikan und der stärkste Hurrrikan in einem Juli auf dem Atlantik seit Beginn der Aufzeichnungen. MEHR

Indonesien Erneut schweres Seebeben vor Sumatra

(Dienstag, 05.07.05) Gegen 03:52 Uhr MESZ (= 08:52 Uhr Ortszeit) hat erneut ein schweres Seebeben die Insel Sumatra im Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag im Bereich der Insel Nias, etwa 190 Kilometer westlich der Stadt Sibolga. Über größere Schäden an Land oder einen gefährlichen Tsunami ist derzeit nichts bekannt. Vor gut einem halben Jahr ereignete sich im Westen des Landes die große Tsunamikatastrophe mit über 200.000 Toten in 11 Staaten. MEHR

Kalifornien Schweres Seebeben vor Nordkalifornien

(Mittwoch, 15.06.05) Gegen 04:51 Uhr MESZ (= 18:51 Uhr Ortszeit am Dienstagabend) hat ein schweres Seebeben die Küste Nordkaliforniens erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag vor der Küste Nordkaliforniens, etwa 150 Kilometer südwestlich der Stadt Crescent City (4.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche. Zunächst wurde Tsunamialarm ausgegeben, die Warnung konnte aber nach rund einer Stunde wieder aufgehoben werden. MEHR

Chile Sehr schweres Erdbeben im Norden Chiles

(Dienstag, 14.06.05) Gegen 00:44 Uhr MESZ (= 18:44 Uhr Ortszeit am Montagabend) hat ein sehr schweres Erdbeben den Norden Chiles erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,9 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 115 Kilometer östlich der Stadt Iquique (ca. 200.000 Einwohner) und damit rund 1.500 Kilometer nördlich der chilenischen Hauptstadt Santiago. Der Erdbebenherd befand sich etwa 110 Kilometer unter der Oberfläche. In der Grenzregion zu Peru stürzten Gebäude ein und es gab mehrere Tote. MEHR

Indonesien
Indonesien
Erneut sehr schweres Erdbeben in Indonesien!

(Montag, 28.03.05) Gegen 18:09 Uhr MESZ (= 23:09 Uhr Ortszeit) hat ein sehr schweres Erdbeben die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 8,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag vor der Westküste der indonesischen Insel Sumatra, etwa 200 Kilometer westlich der Stadt Sibolga. Der Erdbebenherd lag nur etwa 30 Kilometer unter der Oberfläche, daher gab es an Land und auf den vorgelagerten Inseln erhebliche Schäden.

Betroffen ist vor allem die Insel Nias, von der zahlreiche Tote gemeldet werden. Rund um den Indischen Ozean wurde Flutwellenalarm ausgelöst, der aber später wieder aufgehoben wurde. Erst vor drei Monaten wurde die Region nach einem Beben der Stärke 9,0 durch nachfolgende Flutwellen schwer verwüstet, etwa 300.000 Menschen kamen ums Leben. MEHR

Polarlicht Lübeck Polarlichter über Deutschland

(Samstag, 22.01.05) In der Nacht vom 21. zum 22. Januar konnten farbenprächtige Polarlichter in weiten Teilen Mitteleuropas beobachtet werden. Das Wetter spielte zwar nicht überall mit, Beobachtungen und Fotos liegen aber aus vielen Teilen Deutschlands vor. MEHR

Orkantief Gero Orkantief "Gero" am 11./12. Januar 2005

(Mittwoch, 12.01.05) Das Orkantief "Gero" zog vom Atlantik knapp nördlich an Schottland vorbei nach Nordosten. Dabei wurden auf den Britischen Inseln und in Irland verbreitet Orkanböen registriert. Auf den nördlich und westlich Schottlands vorgelagerten Inseln gab es die stärksten Böen, auf dem unbewohnten Eiland North Rona wurde eine Spitzenböe von 215 km/h gemessen. Der Orkan richtete besonders in Schottland und Nordirland erhebliche Schäden an, es gab mehrere Tote. Die deutsche Nordseeküste wurde nur gestreift. MEHR

Orkantief Erwin Orkantief "Erwin" am 08. Januar 2005

(Samstag, 08.01.05) Das Orkantief "Erwin" zog unter Verstärkung von den Britischen Inseln über die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien. Dabei streifte sein Sturm- und Orkanfeld vor allem den Norden Deutschlands und besonders Schleswig-Holstein. Zwei Menschen kamen hier ums Leben. In Nordeuropa und in Großbritannien starben mindestens 14 Menschen. MEHR



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