| Hurrikan-FAQ | von Thomas Sävert |
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Nicht zu verwechseln ist die Sturmflut mit der normalen Flut im halbtäglichen Gezeitenwechsel zwischen Ebbe und Flut. Eine Sturmflut bei tropischen Wirbelstürmen ist weitgehend unabhängig von Ebbe und Flut. In einigen Buchten, wie an der französichen Atlantikküste, erfolgen die Gezeitenwechsel so rasch, dass sie wie Sturmfluten wirken. Diese Flut ist aber unabhängig vom Wetter. Die Sturmflut bei einem Hurrikan kann in Extremfällen Höhen von etwa 10 Metern erreichen. Als der Hurrikan "Katrina" Ende August 2005 an der Golfküste des US-Bundesstaates Mississippi an Land zog, stieg das Wasser in einigen Buchten um mehr als 35 Fuß und damit um etwa 10 Meter an.
![]() Zerstörung bei Cameron (U.S. Coast Guard) Das Foto zeigt die totale Zerstörung der Kleinstadt Holly Beach im Südwesten des US-Bundesstaates Louisiana, nachdem der starke Hurrikan "Rita" im Sptember 2005 an Land gezogen war. Mit Mühe kann man nach der Sturmflut noch die Straßen und einige Fundamente sowie die Telefonmasten erkennen.
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