| Hurrikan-FAQ | von Thomas Sävert |
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Von einer Sturmflut spricht man, wenn das Meerwasser durch starken Wind zusätzlich zur astronomischen Tide auf das Land getrieben wird, während die Auswirkungen des niedrigen Luftdruckes innerhalb eines Wirbelsturms vergleichweise gering sind. Sturmfluten an Nord- und Ostsee (Tor zur See) Nicht zu verwechseln ist die Sturmflut mit der normalen Flut im halbtäglichen Gezeitenwechsel zwischen Ebbe und Flut. Eine Sturmflut bei tropischen Wirbelstürmen ist weitgehend unabhängig von Ebbe und Flut. In einigen Buchten, wie an der französichen Atlantikküste, erfolgen die Gezeitenwechsel so rasch, dass sie wie Sturmfluten wirken. Diese Flut ist aber unabhängig vom Wetter.
![]() Beispiel einer Sturmflut bei einem Hurrikan
![]() Beispiel einer 20 Fuß hohen Sturmflut
Das Foto zeigt die totale Zerstörung der Kleinstadt Holly Beach im Südwesten des US-Bundesstaates Louisiana, nachdem der starke Hurrikan "Rita" im Sptember 2005 an Land gezogen war. Mit Mühe kann man nach der Sturmflut noch die Straßen und einige Fundamente sowie die Telefonmasten erkennen.
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